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Zahlen, Daten, Fakten – Gleichstellung muss gesetzlich besser geregelt werden

20100315_feminists
14. August 2010 0 Kommentare

Auch im neunten Jahr hat die freiwillige Vereinbarung mit der Wirtschaft keine nennenswerten Erfolge gebracht Gleichstellung in Unternehmen besser zu implementieren. Das ist mit Zahlen gravierend aufzuzeigen. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit im Durchschnitt ein Viertel weniger als Männer und mittlerweile ist Deutschland im internationalen Ranking weiter abgerutscht und liegt nun hinter den Philippinen und Lesotho. Ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft!

Der Niedriglohnsektor ist in Frauenhand und die Führungsetagen sind für Frauen verschlossen. Zwar ist die Frauenerwerbsquote auf 66% gestiegen, diese Zahl täuscht aber darüber hinweg, dass das Arbeitsvolumen konstant geblieben ist. Lediglich 37% der erwerbstätigen Frauen sind Vollzeit beschäftigt. Demnach arbeitet die überwiegende Mehrheit in Teilzeit oder Minijobs. Zwei Drittel aller geringfügig Beschäftigten sind Frauen, was negative Folgen für die Absicherung im Alter hat. Denn niedrigere Löhne führen automatisch zu niedrigeren Renten.

Es muss jetzt endlich gehandelt werden und wir Jusos fordern ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz sowie einen Mindestlohn. Für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern in der Erwerbsarbeit.
 


Gleichstellung

 

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